In letzter Zeit ließt man ja immer häufiger, dass in Großstädten der Fahrradverkehr immer populärer wird und Städte wie London (spiegel online) oder Hamburg (zuvielekoeche) tun ja auch einiges dafür.
In New York scheint das etwas anders zu laufen. Dort wurde eine anscheinend oft genutzte Fahrradspur entfernt. Doch in New York gibt es mutige Fahrradaktivisten! Hier ihre Antwort:
Kleiner Edit: Sogar Lance Armstrong (der echte) hat das Video schon gesehen und via Twitter verbreitet:
Inzwischen hat Komsa (nach dem Abmahn-GAU) auf der Unternehmensseite reagiert:
(Zum vergrößern auf das Bild klicken)
Das war auch dringend nötig, immerhin ergibt eine Googlesuche nach “Komsa” zurzeit an erster Stelle ein News Ergebnis über das “Desaster” und an fünfter Stelle den ursrpünglichen Blogeintrag von 100partnerprogramme.de
Die gelb hervorgehobene Stellenausschreibung scheint tatsächlich nötig zu sein…
(Sie stand da allerdings schon vor dem Fauxpas)
Nach diesem Motto handelte die Firma “komsa” nachdem den dortigen Mitarbeitern auffiel, dass viele Internetseiten einfach das Logo der Firma missbrauchten und es prominent auf ihren Seiten platzierten. Statt sich mal zu wundern, was das soll oder gar zu überlegen was der Grund seien könnte ging die Sache gleich an die Rechtsabteilung. Und die freute sich schon und verschickte anscheinend etliche Abmahnungen (zum Teil noch mit falschen Adressaten).
Tja, hätten sie mal lieber die Variante “…einfach mal die Fresse halten!” gewählt. Den Grund für den Logomissbrauch und die ganze Geschichte in ausführlich gibt es hier nachzulesen.
Für die Leser ohne Zeit:
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Der firmeninterne Werbeblocker zeigt auf allen Websites statt Werbung das Firmenlogo an… Zu köstlich die Geschichte!
Ich bin ja ein halbes Jahr lang oft von Düsseldorf nach Paris und zurück gefahren. Mein Verkehrsmittel erster Wahl war (und ist) der Thalys. Seit Ende 2009 auf neuer Strecke schafft er die Verbindung Köln-Paris mit seinen gut 320 kmh (213 im Schnitt) in knapp drei Stunden. Damit ist man einfach unschlagbar schnell vom Kölner Dom am Gare du Nord.
Doch auch der Thalys hat mit dem harten und schneereichen Winter zu kämpfen. Um die Kunden etwas zu beruhigen verschickte man daher diese Mail:
Von der DB erwartet man so etwas irgendwie gar nicht erst, oder?
Ach ja: Geld zurück bei Verspätung gibt es beim Thalys schon lange und im Vergleich zur neuen DB Regelung relativ unkompliziert. So macht Bahnfahren richtig Spaß!
…müssen Musik- und Fernsehindustrie einstecken. (edit: Na gut, die Musikindustrie vielleicht etwas weniger, Sony verdient an beiden Singles… danke Jan)
Das hat zumindest Simon Cowell erlebt. Simon Cowell, dass ist der, der Dieter Bohlen gerne wäre. Bohlen ist ja in Deutschland schon sehr erfolgreich mit seiner American Idol-Umsetzung “DSDS”. Doch Simon Cowell toppt Bolhen mit links. Er schafft das was Bohlen wohl als Ziel in Strategiemieetings ausgibt: Er schafft Stars die “talk of the town” werden – bzw. talk of the earth. Ich zum Beispiel kenne Cowell hauptsächlich aus Videos wie der Geschichte von Paul Potts oder Susan Boyle, kleine unscheinbare Leute als Außenseiter der Gesellschaft bei Britain’s Got Talent (Das Supertalent) auftreten und als Stars die Show verlassen. Cowell sitzt auch dort in der Jury. Genauso wie in seiner eigenen Castingshow “The X Factor”. Und um genau diese Show hat sich in Großbritannien wohl ein Mythos gebildet. Seit vier Jahren stehen die Sieger dieser Show jedes Jahr vor Weihnachten auf Platz eins der Singlecharts. Damit folgen sie Größen wie den Beatles (4x), den Spice Girls (3x in Folge) oder Queen (2x).
Doch dieses Jahr ist alles anders. Begonnen hat alles über Facebook, dort gründeten Jon und0 Tracy Morter eine Gruppe die den erneuten Sieg eines X Factor-Siegers (in diesem Fall ein gewisser “Joe McElderry”) zu verhindern. Ziel der Gruppe: Den inzwischen 17 Jahre alten Rage Against The Machine Hit “Killing in the name of” auf Platz eins der Single-Weihnachtscharts zu hieven.
Und nun zeigte sich, was das Internet ausmacht. Früher hätten viele Leute zu Hause gesessen sich über die “Casting-Show-Kacke” aufgeregt und wären dann ihrem Alltag nachgegangen. Heute sind alle vernetzt. Ein paar Leute kommen auf eine Idee und treffen den Nerv von vielen. Die Facebookgruppe wuchs, das Lied wurde immer öfter heruntergeladen und gekauft. Natürlich wurde auch Rage Against The Machine auf die Aktion aufmerksam und versprach das Geld an eine Obdachlosenorganisation zu spenden. Auch die Medien wurden natürlich aufmerksam und es so trat die Band sogar live auf BBC5 auf. Und siehe da: Plötzlich zieht die Musikindustrie, der ganze Casting-Show-Zirkus und sogar der große Simon Cowell den Kürzeren.
Das Ergebnis der Charts: Ein umwerfender Erfolg mit 502,000 Verkauften Singles zu McElderrys 450,000.
Der Unterlegende reagierte mit Unverständnis. Er hatte noch nie etwas von Rage Against The Machine gehört und kommentierte das Lied mit “Simon Cowell wouldn’t like it. They wouldn’t get through to boot camp on The X Factor – they’re just shouting.” (Quelle) Da sieht man, dass dieser ganze Casting-Show-Quatsch nicht verstanden hat warum echte Bands erfolgreich sind, und das oft über viele Jahre hinweg. Sie sind authentisch, ihre Texte sind meist selbst geschrieben, haben eine Aussage und sie sind eben kein Produkt einer Industrie, sondern haben sich von unten hochgespielt.
Lustig auch die BBC: Sie hatte Rage Against The Machine gebeten bei dem Liveauftritt doch bitte am Ende des Liedes das “Fuck you” bei der Textstellen “Fuck you, i won`t do what you told me!” wegzulassen. Seht selbst, ob die Band das getan hat, what the BBC told them…
…jetzt muss es nur noch irgendwie gelingen Last Christmas aus den Playlists der Radios, Kaufhäuser und Co zu kicken!
Im täglich erscheinendem Newsletter vom Medienportal turi2.de (den ich nur empfehlen kann) kann man offensichtlich zielgenau und aktuell zu den Berichten Werbung schalten. Das ist nichts neues und sieht dann zum Beispiel so aus:
Eigentlich super, direkt im redaktionellen Umfeld, unter der Erfolgsmeldung für BILD kann die Bild auch gleich um Anzeigenkunden werben. Blöd wird das ganze nur, wenn der Leser den Newsletter zu Ende ließt und auf folgende Anzeige, nur kurz nach der Springer-Media-Anzeige stößt:
Also ich würde mir das als zahlender Kunde an Stelle von Axel Springer Media nicht gefallen lassen.
(beide Bilder sind Screenshots aus “heute2″ vom 09.12.2009)
Hab heute das Palm Pre bestellt, auch wenn ich vor dem drohenden Tod Palms gewarnt wurde.
Personalausweis nachmachen lassen dauert in Bielefeld nur rekordverdächtige 12 Tage.
Dafür wird beim Sperrmüll abgezockt: In Düsseldorf mußte man den bestellen, der kam wenigstens kostenlos. In Münster kommt er einfach regelmäßig und kostenlos. Hier muss man ihn bestellen und dann auch noch pauschal 28 Euro zahlen.
Wir haben einen neuen Mitbewohner (ab 1.12.) gefunden, juhu!
…das ist zumindest für Fans von Amateurvereinen kein tolles Thema. Während im Norden, Süden und vor allem Osten die regionalen Sportsendern sich sehr intensiv mit zum Beispiel Regionalligisten auseinander setzen stand bei Sport im Westen schon immer der Bundesligaadel (den man ja noch gar nicht in der Sportschau und im Sportstudio gesehen hat) im Fokus. Andere “Dritte” übertragen manchmal sogar ganze Amateurspiele live – beim WDR (so ich mich jetzt richtig erinnere) schon lange nicht mehr vorgekommen.
Doch jetzt hat der WDR ein neues Format: Sport inside. Dieses überzeugt mich bis jetzt, gute und interessante Hintergrundstories, wie zum Beispiel diese beiden: