
Ich hoste mein Blog jetzt selbst und verlasse damit wordpress.com. Weiter lest ihr also von mir auf blog.timkoch.eu. Viel Spaß!
>Zu meinem Blog<
26. Mai 2011

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5. Mai 2011
Wie unterschiedlich man ein und die selbe Nachricht melden kann zeigt mir heute mal wieder meine Twitter-Timeline:
Nüchtern:
P7S1: 9Live ohne Live-Betrieb / Umsatz- und Ergebnisplus trotz rückläufiger TV-Spendings http://tinyurl.com/3bbsvcq—
(@HorizontNet) May 05, 2011
Genial:
ProSiebenSat1 will den Quizsender 9Live Ende Mai einstellen. "Noch 26 Tage! Der Wahnsinn! Jetzt anrufen!", sagte ein Sprecher auf Anfrage.—
Ralf Heimann (@ralfheimann) May 05, 2011
20. April 2011
Heute Morgen twitterte unser lokaler Radiosender mal wieder eine absolute Top-News an seine Follower:
Mal abgesehen davon, dass ich diese Anrede “Hallo, ich bin …” schon schrecklich finde, muss man sich echt Gedanken machen, was in dieser Stadt so los ist, wenn Leute schon wegen eines Maikäfers beim Radio anrufen…
…und wenn der Radiosender das so interessant findet, dass er es auch noch über Twitter und Facebook verbreitet…
…und wenn dann bei Facebook auch noch (bis jetzt) acht Likes und vier positive Kommentare dabei rumkommen, tja dann hat der Sender wohl wider meiner Erwartungen einen Nerv getroffen.
9. Februar 2011
Im Jahre 1984, in einer Pause des Super Bowl XVIII strahlte Apple in Anlehnung an George Orwells Buch 1984 diesen legendären Spot aus:
Heute, im Jahr 2011 ist Apple längst nicht mehr der kleine bunte Player in der Welt der großen grauen Männer (wenn auch immer noch der Player der vieles revolutioniert). Längst ist Apple eine Supermacht, mit einem strikt geschlossenen System. Apple bestimmt, was der User sieht und was nicht, welche Anschlüsse er nutzen darf und welche nicht und Apple gehören die Daten der User.
Zeit einen neuen Spot zu drehen, dachten sich wohl einige Leute bei Motorola und so lief dieses Jahr beim Super Bowl XLV in einer Pause dieser Spot:
Ich finde den Spot von Motorola für das Xoom Tablet sehr gut. Bei Mobiflip enthält sich René Hesse, die Kommentatoren finde ihn eher mäßig. Was denkt ihr?
22. Januar 2011
Zurzeit ist folgende Email (auch in ähnlicher Form) unterwegs und erreichte auch mich. Eine kurze Recherche bestätigte meinen ersten Gedanken. Da ich nicht viel Zeit habe, hier die Ergebnisse als ganz kurze Warnung vor http://www.smartphones-testen.net.
Die Mail:
Nina Wagner an xxxx
Details anzeigen 06:26 (Vor 3 Stunden)
Sehr geehrte(r) xxxx xxxxx,im Rahmen einer aktuellen Marktforschungs-Studie suchen wir bundesweit 5.000 Teilnehmer, die aktuelle Handys, Smartphones (wie beispielsweise das iPhone 4) oder Zubehör aus dem Mobilfunkbereich testen und bewerten möchten.
Wir senden Ihnen die Produkte, die getestet werden sollen, portofrei nach Hause – diese dürfen Sie nach der Studie vollständig behalten, hierfür erwarten wir eine ausführliche Beschreibung Ihrer Erfahrung mit den Geräten.
Nach Abschluss der Studie und Beantwortung unserer Fragen bezüglich der Geräte gehen diese vollständig in Ihr Eigentum über – Sie können damit machen was immer Sie möchten.
Von uns verschickte Handys sind selbstverständlich simlock-frei und können so problemlos von Ihnen genutzt werden.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie an unserer Studie teilnehmen.
Bitte informieren Sie sich direkt:http://www.smartphones-testen.net/D60-Z627953/
Vielen Dank, auf gute Zusammenarbeit!
Mit freundlichen Grüßen,
Nina C. Wagner
Projektverantwortliche “Marktforschung und Dialog”
Kurz gesucht und schon fand ich über dieses Forum auf diese Warnung von Chip.de:
Kostenlos? Keine Spur! Registrieren Sie sich auf einer der angegebenen Websites, schließen Sie ein kostspieliges Abo ab, für das monatlich 8,25 Euro fällig werden. Die Laufzeit beträgt 12 Monate. Dass ein Tester jemals ein teures iPhone 4, Samsung Wave oder BlackBerry Torch bekam, wie es die Webseiten vermitteln, ist nicht bekannt.
Hier geht es zum vollständigen Artikel. Es geht hier zwar um andere Namen, es dürfte sich aber um die gleiche Masche handeln.
17. Januar 2011
So, endlich bin ich es auch: Kunde bei einem „echten“ Ökostromanbieter! In Bielefeld habe ich in einem Studentenwohnheim gewohnt und musste den Strom pauschal vom Studentenwerk beziehen, da gab es keine Wahlmöglichkeit. Jetzt wohne ich bekanntlich wieder im schönen Münster und so stand für uns die Wahl eines Stromlieferanten an.

Under CC by PhilippHeinrich*
Da ich mich damit ein wenig auseinandergesetzt habe, hier ein paar Tipps:
1. Der Wechsel des Stromanbieters geht ohne Probleme und ist mit keinem Versorgungsrisiko verbunden. Sollte der neue Anbieter Lieferprobleme haben, ist der lokale Versorger (in Münster die Stadtwerke) verpflichtet dich nahtlos weiter zu versorgen. Wenn du einen Antrag an den neuen Anbieter schickst, kümmert der sich um die Kündigung bei deinem alten Versorger zum nächstmöglichen Zeitpunkt.
2. Der Strom, der aus deinen Steckdosen kommt verändert sich natürlich nicht. Oft hört man das von Kritikern: „Du kriegst doch weiterhin Atom- und Kohlestrom in deine Wohnung!“ Das stimmt. Das aktuelle deutsche Stromnetz ähnelt einem riesigem See. Du entnimmst Wasser, dafür wird an verschiedenen Stellen sauberes (Ökostrom) und dreckiges Wasser (Strom aus Kohle, Atom und Gas) eingespeist. Woher genau dein Wasser kommt, ist nicht nachvollziehbar. Allerdings ändert dein Wechsel zu Ökostrom die Qualität des gesamten Wassers (des Strommix). Denn die Menge Strom die du verbrauchst, muss dein Ökostromanbieter ins Netz einspeisen. Und Ökostrom hat Vorrang vor allen anderen Stromarten, dass heißt du änderst aktiv die Zusammensetzung des Strommix.
3. Aber Achtung: Nicht jeder Ökostromanbieter ist gleich! Im großen und ganzen gibt es drei Arten oder Modelle:
1. Das Aufpreismodell
Beim Aufpreismodell ist in Deutschland ein Auslaufmodell, hier wird weiter der selbe Strom geliefert und eingespeist. Man zahlt aber mehr Geld als vorher. Dieses Mehrgeld wird dann in Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien gesteckt. So ändert sich zwar langfristig etwas, aber hauptsächlich finanziert man damit seinem Anbieter nur die eh irgendwann anstehende Erneuerung seines Kraftwerkparks.
2. Das RECS-Zertifikate Modell
Hierbei handelt es sich um ein weit verbreitetes Modell. Viele (gerade die günstigsten) Ökostromanbieter nutzen dieses Modell. Für mich ist das aber in den meisten Fallen nur ein Fall von Greenwashing. Am Energiemix ändert sich hier so schnell nichts.
In diesem Modell verbraucht man weiter seinen Strom, der Anbieter kauft in der gleichen Menge RECS-Zertifikate, die bescheinigen, dass Ökostrom eingespeist wurde.
Was bedeutet das konkret? Nun sagen wir der Einfachheit halber du verbrauchst 100 Einheiten Strom. Jetzt kann dein Anbieter 100 Einheiten Atomstrom einspeisen und zusätzlich RECS-Zertifikate für 100 Einheiten kaufen. Die bekommt er zum Beispiel aus Skandinavien. Da gibt es schon ganz lange viele Wasserkraftwerke, die sauberen Strom produzieren. Das heißt bisher wurden 100 Einheiten Wasserstrom in Skandinavien als normaler Strom verkauft und in Deutschland 100 Einheiten Atomstrom.
Jetzt wird der Atomstrom umdeklariert und via Zertifikat zum Ökostrom. Du verbrauchst jetzt also „offiziell“ den Wasserstrom aus Skandinavien und zahlst dafür vielleicht sogar etwas mehr. Der Skandinavier verbraucht quasi deinen Atomstrom und zahlt dafür wie immer. Er bekommt normalerweise nichts davon mit. Wirkung auf den Strommix: Null. Wirkung für den Klimaschutz: Null.
Dieses System würde erst dann zu einer Verbesserung des Status Quo führen, wenn alle bisher eh schon verfügbaren Ökostromquellen „verkauft“ sind, es also nur noch Zertifikate gibt, wenn neue Anlagen gebaut werden.
Was also tun, um echten Ökostrom zu beziehen? Um wirklich was zu verändern? Nun, es hilft Strom von einem Anbieter der dritten Art zu beziehen, den
3. „echten“ Ökostromanbietern
Diese garantieren dir, genau den Strom, den du verbrauchst auch gleichzeitig als Ökostrom ins Netz einzuspeisen. Das heißt, wenn sie mehr Kunden haben, die zusammen mehr Strom verbrauchen, MÜSSEN sie neue Anlagen bauen. Gute Anbieter haben also nur gute Kraftwerke in ihrem Kraftwerkspark und erweitern diesen kontinuierlich. Wobei sie nicht alle Anlagen zwingend selbst besitzen. Normalerweise kaufen sie auch Strom von Anlagenbesitzern, wie engagierten Bürgergruppen ein. Das heißt wenn mehrere Bürger sich zusammen tun und zum Beispiel ein Windrad bauen wollen, dann werden sie unterstützt und ihnen nach Inbetriebnahme der Strom abgekauft. Auch garantieren diese „echten“ Ökostromanbieter, dass von deinem Geld ein bestimmter Betrag garantiert in die Neuanlagenförderung fließt.
So verändert sich der Strommix oder um im Bild zu bleiben: So wird das der Stromsee sauber!

Wie man so einen „echten“ oder „guten“ Ökostromanbieter erkennt? Nun man kann sich durch die Informationen der Anbieter lesen und/oder dort direkt nachfragen. Wem das zu kompliziert ist, der kann sich auch auf die Expertise der Experten der Umweltverbände verlassen. 22 Verbände, darunter der Naturschutzbund, der WWF, Greenpeace und Robin Wood, empfehlen auf der Seite www.atomausstieg-selber-machen.de genau vier Anbieter: Naturstrom, Lichtblick, Elektrizitätswerke Schönau (EWS) und Greenpeace Energy. Wobei EWS und Lichtblick teilweise auch Zertifikate nutzen, jedoch scheinbar nicht zum umdeklarieren. Mehr Infos hierzu findet ihr hier
Wir haben für uns die Preise verglichen und uns dann, auch auf Grund von zwei Empfehlungen, für Naturstrom entschieden. Seit dem 1.1.2011 ist dort sogar der Preis pro Kilowattstunde niedriger als im Grundversorgungstarif der Stadtwerke Münster! Zu Lichtblick habe ich gerade erst diese negative Erfahrung zum Thema Kundenservice im Blog von Elschy gelesen, daher hätte ich da Bedenken. Aber guckt einfach selbst, am besten mit der letzten Jahresabrechnung eures bisherigen Anbieters, welcher Versorger zu euch am besten passt. Alle vier liefern bundesweit.
Wer sich ebenfalls für Naturstrom entscheidet, kann sich gerne in den Kommentaren melden (echte Mailadresse angeben!), dann werbe ich ihn.
*Bild via Flickr von PhilippHeinrich
3. Januar 2011
WordPress.com hat automatisch eine kleine 2010ner Zusammenfassung dieses Blogs erstellt. Hier ein paar Fakten::
In 2010, there were 14 new posts, growing the total archive of this blog to 75 posts. There were 19 pictures uploaded, taking up a total of 4mb. That’s about 2 pictures per month.
The busiest day of the year was January 22nd. The most popular post that day was Wenn man keine Ahnung hat….
Some visitors came searching, mostly for neoguard 2010, neoguard, erwin kremers, blackberry storm 2, and uli maslo.
These are the posts and pages that got the most views in 2010.
Wenn man keine Ahnung hat… January 2010
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NeoGuard 2010: Spielescanner fällt im Selbsttest durch June 2010
17 comments
Das Blackberry Storm 2 (9520) im Test July 2010
1 comment
Münsters Lokalzeitungen und ihr Westline March 2010
6 comments
Flattr und Kachingle – Geld ausgeben und verdienen mit Micropaymentsystemen May 2010
5 comments and 1 Like on WordPress.com,
28. Dezember 2010
Seit einiger Zeit kann man sich von Facebook seine Profildaten, Bilder und alles andere herunterladen. So hat man eine Sicherheitskopie. Ich hab das heute mal gemacht. Das Ganze geht relativ einfach unter Konto > Kontoeinstellungen > Lade deine Informationen herunter.
Dann bekommt man eine Mail, klickt auf einen Link, gibt sein Passwort ein und kann mit dem Download einer ZIP-Datei beginnen. Diese ist bei mir 6,4 MB groß.
Hier wird das Ganze noch einmal von Facebook selbst per Video erklärt:
http://www.facebook.com/v/10150292657680484