Der Biotrend greift ja nun schon etwas länger um sich. Limo, Spülmittel und jetzt sogar Mineralwasser. So mancher Hersteller nutzt den Namen aber auch nur um sich mal wieder im Greenwashing zu profilieren. So wird Henkels Waschmittel Terra Activ zumindest von Greenpeace kritisch gesehen. Und bei Mineralwasser stellt Ökotest die Frage: Gibt es eigentlich Bio-Mineralwasser?

Also wie so oft: Aufgepasst – nicht alles ist ökologisch sinnvoll nur weil „bio“ drauf steht und der Preis etwas höher ist.

Doch in einem, dem Deutschen sehr wichtigen, Bereich gibt es eine gute Biovariante: Beim Bier. Leider gibt es da aber nicht all zu viele Brauereien, die auf Bio setzten. Bioland listet in seinem Produktlexikon genau acht Pilsvarianten. Und siehe da: Sechs dieser acht sind nur unterschiedliche Flaschen- bzw. Fassgrößen des guten Pinkus Müller Pils aus meiner Heimatstadt Münster. Und beim Altbier, der Paradedisziplin von Pinkus gibt es gar keine Konkurrenz. Schade eigentlich. Reicht den anderen Brauereien das Reinheitsgebot als Zeichen für gesundes, natürliches Bier? Es scheint so.

Wer sich also beim Bierkauf ökologisch sinnvoll verhalten will, der achte auf zwei Grundsätze, die auch in anderen Lebensbereichen nie verkehrt sind:

1. Was aus der Region kommt hat keine langen Anfahrtswege. Daher unterstützt lieber kleine lokale Brauereien als die großen Bierkonzerne.

2. Was aus Münster kommt ist immer gut!

Daher auch kein Wunder welches Bier es im Greenpeacebüro in Hamburg gibt, wenn nach der Arbeit mal gemeinsam ein Antiatomfilm geguckt wird:

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