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Wie unterschiedlich man ein und die selbe Nachricht melden kann zeigt mir heute mal wieder meine Twitter-Timeline:

Nüchtern:

Genial:


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Heute mal ein Blogpost in eigener Sache:

Wie ihr vielleicht wisst, studiere ich gerade. Wer mir bei Twitter folgt, der hat mitbekommen, dass ich in der letzten Woche meine letzte Klausur geschrieben habe. Das heißt aber noch nicht, dass mein Studium zu Ende ist. Im Verlaufsplan stehen für das sechste Semester ein Praxisprojekt von drei Monaten und die Bachelorarbeit. Daher habe ich mir eine schöne Stelle für das Projekt gesucht und gefunden:

Ich bin bei Primus Inter Pares oder kurz pr://ip in Münster. Das ist eine Agentur aus Münster, die hauptsächlich im Umfeld der digitalen Wirtschaft für ihre Kunden kommuniziert. Und einer dieser Kunden ist in diesem Jahr die NEXT11 Konferenz in Berlin. Ich werde hauptsächlich an diesem Projekt mitarbeiten, in enger Zusammenarbeit mit den Kollegen vom NEXT11-Team und Djure Meinen (50hz).

Also wundert euch nicht, wenn ich in Zukunft viel über die NEXT11 twittere oder sonst wo poste.

So, das zu mir – und jetzt zu euch. Für die NEXT11 werden wir einige Blogger einladen und anderen die Möglichkeit geben sehr günstige Tickets zu bekommen. Dafür suchen wir eure Ideen, Vorschläge oder direkt euch. Alle weiteren Infos findet ihr hier bei 50hz.

Wenn ihr selbst zur NEXT11 wollt oder zumindest mit dem Gedanken spielt: Unter vote.nextconf.eu kann man noch bis zum 15.02.2011 Sprecher vorschlagen und für bereits vorgeschlagene voten. Ich empfehle hier mal direkt für Oscar Ugaz von Real Madrid zu voten!

Update 18:15 Uhr: Weitere Infos findet ihr jetzt auch direkt bei pr://ip.


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Zurzeit ist folgende Email (auch in ähnlicher Form) unterwegs und erreichte auch mich. Eine kurze Recherche bestätigte meinen ersten Gedanken. Da ich nicht viel Zeit habe, hier die Ergebnisse als ganz kurze Warnung vor http://www.smartphones-testen.net.

Die Mail:

Nina Wagner an xxxx
Details anzeigen 06:26 (Vor 3 Stunden)
Sehr geehrte(r) xxxx xxxxx,

im Rahmen einer aktuellen Marktforschungs-Studie suchen wir bundesweit 5.000 Teilnehmer, die aktuelle Handys, Smartphones (wie beispielsweise das iPhone 4) oder Zubehör aus dem Mobilfunkbereich testen und bewerten möchten.

Wir senden Ihnen die Produkte, die getestet werden sollen, portofrei nach Hause – diese dürfen Sie nach der Studie vollständig behalten, hierfür erwarten wir eine ausführliche Beschreibung Ihrer Erfahrung mit den Geräten.

Nach Abschluss der Studie und Beantwortung unserer Fragen bezüglich der Geräte gehen diese vollständig in Ihr Eigentum über – Sie können damit machen was immer Sie möchten.

Von uns verschickte Handys sind selbstverständlich simlock-frei und können so problemlos von Ihnen genutzt werden.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie an unserer Studie teilnehmen.
Bitte informieren Sie sich direkt:

http://www.smartphones-testen.net/D60-Z627953/

Vielen Dank, auf gute Zusammenarbeit!

Mit freundlichen Grüßen,

Nina C. Wagner
Projektverantwortliche „Marktforschung und Dialog“

Kurz gesucht und schon fand ich über dieses Forum auf diese Warnung von Chip.de:

Kostenlos? Keine Spur! Registrieren Sie sich auf einer der angegebenen Websites, schließen Sie ein kostspieliges Abo ab, für das monatlich 8,25 Euro fällig werden. Die Laufzeit beträgt 12 Monate. Dass ein Tester jemals ein teures iPhone 4, Samsung Wave oder BlackBerry Torch bekam, wie es die Webseiten vermitteln, ist nicht bekannt.

Hier geht es zum vollständigen Artikel. Es geht hier zwar um andere Namen, es dürfte sich aber um die gleiche Masche handeln.


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Seit einiger Zeit kann man sich von Facebook seine Profildaten, Bilder und alles andere herunterladen. So hat man eine Sicherheitskopie. Ich hab das heute mal gemacht. Das Ganze geht relativ einfach unter Konto > Kontoeinstellungen > Lade deine Informationen herunter.
Dann bekommt man eine Mail, klickt auf einen Link, gibt sein Passwort ein und kann mit dem Download einer ZIP-Datei beginnen. Diese ist bei mir 6,4 MB groß.

Hier wird das Ganze noch einmal von Facebook selbst per Video erklärt:

http://www.facebook.com/v/10150292657680484


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So oft hört man fragen, was Google eigentlich alles wohl schon über uns weiß. Hier mal ein cooles Video, wie Facebook unser Leben sieht.

Von facebook.com/maxluere

Früher gab es ein Computerspiel, das meinen Namen trug: TIM. Das stand für The Incredible Machine und es ging darum eine völlig verrückte Maschine aus allen möglichen Teilen zu bauen. Das gibt es auch in echt. Leute bauen riesengroße Maschinen, in denen am Anfang ein kleiner Impuls (eine Murmel oder ein Dominostein) eine Kette von Ereignissen auslößt. Das ganze wird dann Rube Goldberg Maschine genannt. Das ganze wird dann ohne Unterbrechungen gefilmt und bei Youtube hochgeladen oder zum Musikvideo. Die britische Schokoladenmarke Cadbury hat aus der Idee einen sehr lustigen „Viral“-Clip gemacht:

(gefunden via Werbeblogger.de)

Hier das Musikvideo der Band OK Go zum Lied This Too Shall Pass:

Und hier eine weiter unglaubliche Rube Goldberg Machine, die mal eben ein ganzes Haus umspannt (Allerdings kein One-Shot-Video):


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Gerade bin ich auf Stern.de auf dieses Programm gestoßen: NeoGuard 2010.

Ein Student hat es mit eigenen Mitteln entwickelt und es soll Eltern helfen, zu verhindern, dass ihre Kinder verbotene oder für ihr Alter nicht angemessene Spiele auf dem Computer spielen.

In Zeiten in denen sich die Kinder normalerweise wesentlich besser mit dem Computer auskennen als ihre Eltern werden sich viele Eltern freuen. Doch ist so ein Tool auch aus erzieherischer Sicht sinnvoll? Ich bin kein Pädagoge, habe allerdings meine Zweifel. Wenn die Eltern ihrem Kind nicht vertrauen können ist schon einiges falsch gelaufen. Wenn man dieses Programm einsetzt und das Vertrauensverhältnis zu seinem Kind beibehalten will, dann sollte man es in Absprache mit dem Kind machen. Dann könnte das ganze sinnvoll sein. Könnte? Ja könnte, denn das Programm scheint nur mangelhaft zu funktionieren.

Bei Stern.de gibt es eine Art kostenlose SternTV-Testversion. Sie stellt fest wie viele Spiele ab welcher Altersgrenze auf dem Rechner installiert sind. Die „Vollversion“, die es hier für 25 Euro gibt, zeigt den Eltern auch gleich an, welche Spiele das sind und gibt die Möglichkeit die Spiele gleich zu löschen.

Das Problem: Ein kleiner Selbsttest führte zu mangelhaften Ergebnissen: Ich habe das Programm installiert, gestartet und angegeben mein Kind wäre 11 (da viele Spiele ja ab 12 freigegeben sind). Das Ergebnis:

Ein Spiel mit der Altersfreigabe ab 16 soll bei mir auf dem Rechner sein. Die Wahrheit ist, dass ich zurzeit folgende Spiele installiert habe:

– Left for dead 2 – USK 18
– Counter Strike Source – USK 16
– Warcraft 3 – USK 12
– Das Schwarze Auge Drakensang – USK 12
– Alien versus predator classic 2000 – USK 18
– Battlefield 2 – USK 16
– Starcraft – USK 12

Welches von diesen sieben Spielen der tolle Scanner jetzt gefunden hat, kann ich leider nicht sehen. Ich schätze Mal, dass er Counter Strike erkannt hat. Das heißt, wenn ich als besorgtes Elternteil die 25 Euro ausgegeben hätte, könnte mein elfjähriges Kind weiter Zombies und Aliens abschießen und Strategie- und Rollenspiele spielen, die nicht für sein Alter bestimmt sind.

Fazit: Wer Kinder hat kommt nicht rumherum mitzubekommen, was diese so machen. Warum nicht ein paar dem Alter angemessene Spiele kaufen und diese Mal zusammen spielen? Oder einfach draußen Fußball? Nur bei Räuber und Gendarm-Spielen ist Vorsicht geboten – hier wird zum Teil auf andere Menschen geschossen!

Edit: Nur zur Info: ich bin natürlich nicht wirklich elf, sondern 26 und ich habe die Macher des Programms gerade über ihre Website auf diesen Beitrag hingewiesen und Ihnen angeboten Stellung zu nehmen.

Was mich interessieren würde: Was haltet ihr von so einem Programm? Und macht doch auch mal den Selbsttest Stern-Version hier kostenlos (Edit: Der Downloadlink funktioniert nicht mehr, aber hier gibt es das Programm noch. Danke an Teukan.)
Welche Ergebnisse bekommt ihr?

Nachtrag:
Über „Stigma Videospiele“ habe ich gesehen, dass auch der Kölner Stadtanzeiger über den Scanner berichtet. Dort steht, dass ca. 90% der Spiele gefunden werden. Wenn aber eine ganz normal installierte deutsche Version vom jetzt ein paar monate altem Left 4 Dead 2 nicht gefunden wird, dann ist das schon bedenklich. Auch die Kommentare hier zeigen, dass die Quote eher bei 20-50% liegen dürfte.


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